Samstag, 16. April 2011

unglaubliche news

Knietief mit Munition verseucht

Wir finden immer noch scharfe Artilleriemunition aus dem Deutsch-Franzˆsischen Krieg 1870/71. Es gibt Seen voller Giftgranaten aus dem Ersten Weltkrieg. Hin und wieder rollt ein Bauer mit seinem Traktor ¸ber eine Panzermine aus dem Zweiten Weltkrieg ó und rums! Das warís. Dieses Zeug ist überall. Das berichtete Christian Gabardos, Chef einer Einheit von Èmineurs  Frankreichs Berufs Bombenentschärfern. Seit dem Zweiten Weltkrieg haben sie das Land von 16 Millionen Artilleriegeschossen, 490 000 Bomben und 600 000 Seeminen befreit, schreibt die New York Times. Mehr als 800000 Hektar Ackerland sind geräumt worden, doch Hunderttausende von Hektar bleiben eingezäunt, knietief mit Munition verseucht und von Schildern mit der Warnung: Nicht betreten! Lebensgefahr! umgeben. über 600 Feuerwerker sind in der Zwischenzeit verunglückt. Arbeiter, die auflerhalb von Paris eine neue Trasse für den Hochgeschwindigkeitszug anlegten, fanden jeden Tag zwei Tonnen Minen, Artilleriegeschosse und Senfgaskanister aus dem Ersten Weltkrieg Überreste von Hunderten von Munitionsdepots aus der Zeit der Kämpfe vor den Toren der Stadt.




Modebewuflte Dummköpfe
T-Shirts mit Aufschriften mögen heutzutage in Mode seinì, schrieb die Zeitschrift India Today. Eine junge Frau in Kalkutta muflte jedoch feststellen, dafl der Versuch, sich auf diese Weise modisch zu geben, echte Nachteile haben kann. Wie sie so Ñin ihrer topmodischen Clochard-Hose und ihrem auffälligen T-Shirt durch die Straßen bummelte, bemerkte sie einige chinesische Jungen, die auf sie deuteten und sich vor Lachen aussch¸tteten. Auf ihre Frage, warum sie lachten, erfuhr sie, dafl die chinesische Aufschrift auf ihrem T-Shirt folgendes bedeutete: Ich bin ein kahler kokosnuflköpfiger Pavian. Und jeder, der das lesen kann, soll mich auslachen, weil ich Riesendummkopf eine Aufschrift in einer Sprache herumtrage, die ich weder lesen noch schreiben kann.




Karneval und die Gewalt

Die brasilianische Zeitung Folha de S.Paulo veröffentlichte kürzlich eine Liste der Straftaten, die in Sao Paulo während des Karnevals begangen wurden. Dazu zählten 616 Straflengefechte, insgesamt 432 Diebstähle, Einbr¸che und Raubüberfälle, 17 Vergewaltigungen, 3 Entführungen und 39 Morde und das alles in nur 18 Stunden! In der gleichen Zeitspanne waren 24 Brände, 12 Todesfälle durch Ertrinken und 6 Selbstmorde zu verzeichnen. 17 Kinder wurden ausgesetzt und 23 Tote aufgefunden. Laut Berichten wurden an jedem der fünf Festtage durchschnittlich 260 Autos gestohlen. Sollte man karneval wirklich feiern??



Autofahrer, aufgepaßt!

Zugfahrern zufolge gibt es bei fast jeder Fahrt Autofahrer, die versuchen, an einem Übergang schneller zu sein als der Zug. Statistiken scheinen das zu bestätigen. 1989 kamen in den Vereinigten Staaten bei 5†766 Zusammenstˆflen an schienengleichen Bahnübergängen 798 Menschen um, und 2 588 wurden verletzt. In den meisten Fällen hatten die Autofahrer die Schranken und die Blinklichter, die den nahenden Zug ank¸ndigten, ignoriert. Warum liefern Autofahrer Z¸gen an ‹berg‰ngen Rennen? Nach Meinung von Beamten erwarten sie hˆchstwahrscheinlich, dafl sich ein Zug genauso verh‰lt wie ein Auto. Doch das kann er nicht. Allein die Lok eines durchschnittlichen G¸terzugs wiegt ¸ber 160 Tonnen. Bei einer Geschwindigkeit von 80 km/h braucht der Zug nach dem Betätigen der Bremsen über anderthalb Kilometer, bis er zum Stillstand kommt. Autofahrer sollten nicht vergessen: Der Zug gewinnt immer.



Kriegerdenkmal für Tiere

ÑEin Nationaldenkmal für die Tiere, die im Lauf der Jahrhunderte an der Seite britischer und alliierter Streitkr‰fte in den Kriegen und Auseinandersetzungen gedient und gelitten haben und gestorben sindì, ist laut der Times unl‰ngst in London eingeweiht worden. Es handelt sich um Bronzeskulpturen eines Pferdes, eines Hundes und zweier bepackter Maultiere vor beziehungsweise hinter einer Steinwand, auf der die Umrisse anderer Tiere zu sehen sind, die in verschiedenen Kriegen verwendet wurden. Im Ersten Weltkrieg zum Beispiel starben sch‰tzungsweise acht Millionen Pferde sowie zahllose Maultiere und Esel. Die Zeitung The Guardian berichtet, damals h‰tten die Soldaten Gl¸hw¸rmchen eingesetzt, um des Nachts Karten zu lesen. Der ber¸hmte ÑFallschirmhund Robì brachte es auf ¸ber 20†Abspr¸nge in Nordafrika und Italien. Und eine Brieftaube namens ÑCher Amiì ¸berbrachte laut der Times 12†Botschaften, ohne auch nur einmal zu versagen. Allerdings gingen einer Quelle zufolge in diesem Krieg auch sch‰tzungsweise 20†000 Brieftauben verloren.






Erste Moschee in Rom
Benito Mussolini, Italiens faschistischer Herrscher aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs, soll die Genehmigung zum Bau einer Moschee in Rom verweigert und gesagt haben, er werde den Bau nur gestatten, wenn in Mekka eine katholische Kirche zugelassen w¸rde. Die Zeiten haben sich ge‰ndert. Nicht nur, dafl ungef‰hr f¸nf Kilometer nordˆstlich des Vatikans eine Moschee errichtet wird, die Architekten bezeichnen sie noch dazu als die grˆflte Europas. ÑSelbst wenn sie nicht die grˆflte ist ó das steht noch in Frage†ó, so ist sie doch die wichtigste Moschee in Europaì, sagte Abdul Qayuum Khan, Leiter des Islamischen Kulturzentrums in Rom. ÑEs ist nun einmal die einzige, die sich im Herzen des Christentums befindet, sozusagen im Mekka des Katholizismus.ì Dennoch soll der offizielle Standpunkt des Vatikans positiv sein.





Geschichtsträchtiges 
Archäologen haben in Israel in einer Höhle nahe dem Toten Meer ein Flakon mit öl gefunden, das etwa 2†000 Jahre alt und immer noch fl¸ssig ist. Das ÷l wurde, wie man annimmt, aus einer Art der Dattelpflaumenpflanze gewonnen, die heute ausgestorben ist. Zur Zeit Christi war das ÷l dieser Pflanze in Jud‰a sehr wertvoll. Aus rˆmischen Quellen geht hervor, dafl die Juden 70 u.†Z. versuchten, ihre Dattelpflaumenhaine zu zerstˆren, damit sie nicht in die H‰nde der rˆmischen Heere fielen, die gegen Jerusalem vorr¸ckten. Doch die Bem¸hungen schlugen fehl, und die rˆmischen Soldaten schwenkten, so wird berichtet, im Triumph Dattelpflaumenpflanzen, als sie von der Zerstˆrung Jerusalems nach Rom zur¸ckkehrten.



Was Ungeborene hören

Forscher waren erstaunt, als sie k¸rzlich entdeckten, in welchem Mafl Ungeborene mˆglicherweise Geräusche der Auflenwelt hˆren. Mit einem Mikrofon in der geb‰hrmutter konnte man eine ganze Reihe von Auflenweltger‰uschen vernehmen wie z.†B. ein Gespr‰ch in 4 Meter Entfernung. Man konnte sogar trotz geschlossener T¸r hˆren, wie ein Karren den Flur entlanggeschoben wurde. In die gleiche Richtung geht die Beobachtung eines Psychologen in Irland: Neugeborene scheinen die Titelmelodie der Fernsehserie wiederzuerkennen, die ihre Mutter w‰hrend der Schwangerschaft regelm‰flig gesehen hat. Wie die amerikanische Zeitschrift Womanís World schreibt, kˆnnten diese Erkenntnisse weitere Untersuchungen nach sich ziehen, die kl‰ren, wie sich all diese Ger‰usche auf die winzigen Ohren des Ungeborenen auswirken



Streifengänse halten Weltrekord

Mit Hilfe von Radarschirmen kˆnnen Vogelkundler bei Vögeln die Flughöhe bis in Entfernungen von 100 Kilometern feststellen. Die Zeitschrift Das Tier berichtet: ÑSchnepfen wagen sich auf immerhin 6†000 Meter.ì Man hat Stˆrche beobachtet, die in einer Hˆhe von 5†000 Metern flogen, um den Gipfel des Montblanc unter sich zu lassen. Der Hˆhenweltrekord der Streifeng‰nse, die bekanntlich die hˆchsten Gipfel des Himalaja ¸berfliegen kˆnnen, wird jetzt mit 10†000 Metern angegeben.



Drachenflug

Ein achtj‰hriges M‰dchen wurde, als es einen Drachen steigen liefl, plˆtzlich in die Luft gezogen. Das meldet die New York Times. Die Nylonschnur mit 90 Kilogramm Reiflfestigkeit, mit der der Drachen aufgelassen wurde, verfing sich an einem zweimotorigen Flugzeug, das kurz zuvor vom Flughafen in Palo Alto, etwa 50 Kilometer s¸dlich von San Francisco, gestartet war. Der Pilot gab an, 240 Meter hoch geflogen zu sein, als der Drachen, der eine Fl¸gelspannweite von 3,70 Meter hatte, mit einem der Propeller der Maschine in Ber¸hrung kam. Das M‰dchen wurde unversehens 3 Meter hoch in die Luft gehoben und 30 Meter fortgetragen. Dann liefl sie die Schnur los. Beinahe w‰re sie gegen einen Baum geprallt. Das M‰dchen entkam nur knapp schweren Verletzungen.



Schaltsekunde

Wenn es auch allgemein unbemerkt blieb, war doch das Jahr 1987 l‰nger als ein gewˆhnliches Jahr mit 365 Tagen. Normalerweise hat ein Jahr 31†536†000 Sekunden, das Jahr 1987 hatte jedoch 31†536†001 Sekunden. Warum? ÑUm die offiziellen Atomuhren der unregelm‰fligen, aber sich allm‰hlich verlangsamenden Erdrotation anzugleichen, haben sich Experten f¸r Zeitmessung weltweit darauf geeinigt, zwischen 1987 und 1988 eine ÇSchaltsekundeë einzuf¸genì, berichtete die New York Times. Durchschnittlich verlangsamt sich die Erdumdrehung um etwa eine tausendstel Sekunde pro Tag, so dafl im Abstand von einigen Jahren jeweils eine Sekunde eingef¸gt werden mufl, um die Uhren auf den richtigen Stand zu bringen. ÑEine Sekunde ist eine relativ lange Zeitspanneì, sagte Dr.†Dennis McCarthy, ein Astronom am U.S. Naval Observatory. ÑWenn ein Flugzeug mit Autopilot gesteuert wird, bedeutet eine Abweichung um eine Sekunde, dafl die Rollbahn um fast eine f¸nftel Meile verfehlt wird.ì



Rauchen und Unfälle

Eine Studie, bei der tausend Fahrer, die in Unf‰lle ohne tˆdlichen Ausgang verwickelt waren, mit tausend Fahrern verglichen wurden, die unfallfrei gefahren sind, ergab, dafl Ñbei Zigarettenrauchern das Risiko, in einen Unfall verwickelt zu werden, um 50 Prozent hˆher ist als bei Nichtrauchernì. In dem Bericht der Torontoer Zeitschrift The Globe and Mail hiefl es, Ablenkungen durch das Anz¸nden, durch Hustenanfälle und durch heruntergefallene Zigaretten sowie gereizte Augen, schlechte Sicht wegen des Rauchfilms auf der Windschutzscheibe und ein hoher Anteil von Kohlenmonoxyd im Blut seien mˆgliche Ursachen f¸r die hˆhere Unfallquote. Nicht nur das Urteilsvermˆgen und die Reaktionszeit kˆnnten durch das Rauchen beeintr‰chtigt werden, so der Artikel, sondern ÑRaucher sind auch risikofreudiger als Nichtraucher, indem sie sich nicht anschnallen und bevorzugt auf der ‹berholspur fahrenì.





Höchste Selbstmordrate 1987

Die Selbstmordrate in Ungarn ist die höchste der Welt, und die ungarische Regierung ist deswegen in großer Sorge. Das berichtet die New York Times.
Gemäfl den Worten des Psychiaters Dr.†Bella Buda, Forscher an der Ungarischen Akademie der Wissenschaften, gelten in Ungarn Selbstmörder als mutige Menschenì, die den Tod auf sich nehmen, um gröflerem Leid auszuweichen. Jedes Jahr begehen in Ungarn fast 5†000 Personen Selbstmordì, sagt Dr. Buda, und 50 000 versuchen esì. Aufgerüttelt durch den alarmierenden Anstieg der Selbstmordrate, hat die Regierung die Forscher gebeten, nach besseren Vorbeugemaflnahmen zu suchen. Zu den Faktoren, die in Verbindung mit Selbstmordf‰llen genannt werden, gehˆren die wirtschaftliche Stagnation, die Inflation und der Alkoholismus, der durch Ñein hektisches Strebenì nach einem materialistischen Lebensstil gefˆrdert wird.




Durstlöscher?

Was trinkt man, um seinen Durst zu lˆschen? Paradoxerweise f‰llt die Wahl am häufigsten auf kohlensäurehaltige Getränke, die alles andere als durststillend sind, heißt es in der New York Times. Statt dessen kann der hohe Zuckergehalt stärkeren Durst verursachen und einen Kreislauf in Gang setzen, der dem Getränkekonsum fˆrderlich ist.ì Eine typische 0,33-Liter-Dose Limonade enth‰lt neun Teelˆffel Zucker und Ñliefert aufler den s¸flen Kalorien keine N‰hrstoffeì. Auflerdem kann etwa halb soviel Koffein wie in einer Tasse Kaffee darin enthalten sein. Dann ist noch der S‰uregrad zu nennen ó in Colagetr‰nken ist er fast so hoch wie der von Essig†ó, der f¸r den Zahnschmelz sch‰dlich ist. Mit kalorienarmen, koffeinfreien und Ñnat¸rlichenì Limonaden begegnet man einigen Problemen, schafft aber†andere und f¸gt dem N‰hrwert der Limonaden nicht das geringste hinzu.






Empfinden ungeborene Kinder Schmerzen?

Empfinden Fˆten und Neugeborene Schmerzen und Angst? Diese Frage wird nach Ansicht von Professor H.†G.†Lenard (D¸sseldorf) oft verharmlost, doch m¸sse dies zweifelsfrei geklärt werden, bevor mˆglicherweise schmerzhafte Eingriffe ohne Betäubung an ihnen vorgenommen w¸rden. Man habe herausgefunden, dafl Ungeborene Ñmit Abwehrhandlungen, Unruhe und erhˆhter Herzt‰tigkeit auf Nadelstiche reagierenì, erklärte er in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Wenn man bedenke, dafl ein Ungeborenes wegen eines Wasserkopfes mehrfach mit immer dickeren Nadeln durch die Schädeldecke punktiert werde, so sei es angebracht, Ñnach einem praktikablen Betäubungsverfahren für Föten zu suchen. Auch bei schwierigen Geburten mit Zange oder Saugglocke sei die Frage nach einem Schmerzempfinden des Kindes angebracht.




ERKENNST du mich? Meine wissenschaftlichen Freunde kennen mich als C12 H22 O11. Seit meinem Auftritt auf der Weltbühne bin ich ziemlich berühmt. Bereits mehrmals in der Weltgeschichte war ich in vielen Teilen der Erde wertvoller und auch seltener als Gold. Ich erinnere mich, dafl der Kaiser von China, als einige indische Prinzen ihm Tribut schuldeten, von ihnen verlangte, anstelle von Gold mich als Tribut zu geben. Lösung: -->> ZUCKER!<<--




Warum ist in Limonaden Koffein?

Warum ist Koffein in Limonaden, wenn dadurch der Geschmack gar nicht verbessert wird? Diese Frage stellte die Zeitschrift New Schientest. Wissenschaftler an der Johns-Hopkins-Universität in Baltimore fanden heraus, dafl nur 2 von 25 erwachsenen Cola-Trinkern einen Unterschied zwischen koffeinhaltigen und koffeinfreien Getränken herausschmeckten.ì Dennoch enthielten 70 Prozent der 15 Milliarden Dosen kohlensäurehaltiger Getränke, die von Amerikanern 1998 konsumiert wurden, Koffein. Bei einer fr¸heren Studie entdeckten der Psychopharmakologe Roland Griffiths und seine Kollegen Beweise für Entzugserscheinungen bei Kindern, die nicht ihre gewohnte Menge an koffeinhaltigen Limonaden erhielten. Griffiths Kommentar: Man fügt eine milde suchterzeugende Droge hinzu. Sicher ist es darauf zurückzuf¸hren, dafl die Leute bedeutend mehr Limonaden mit Koffein als ohne trinken.




Anziehungspunkt für Geisteskranke

Die alte Stadt Jerusalem zieht nicht nur Tausende von Touristen an, sondern auch viele geisteskranke Menschen, die meinen, sie seien biblische Gestalten, oder die davon ¸berzeugt sind, nur sie bes‰flen den Schl¸ssel zum Weltfrieden und m¸flten das an den Mauern Jerusalems bekanntmachen. Christen bezeichnen sich gern als Jesus oder als die Jungfrau, meistens aber als Johannes der T‰ufer und brechen oft an Orten zusammen, die mit Jesus in Verbindung gebracht werden, wie der Via Dolorosa oder dem Gartengrabì, meldet die New York Times. Juden geben sich gern als Moses, Kˆnig David und andere Personen aus dem Alten Testament aus und erleiden auf dem ÷lberg oder an der Klagemauer einen Zusammenbruch.ì Neulich lief ein Tourist in der Grabeskirche Amok, rifl ein Kreuz herunter, zerbrach Lampen und versuchte, eine Heiligenfigur zu zerschmettern, wobei er laut rief, dafl man keine Gˆtzen anbeten sollte. J‰hrlich werden 50 bis 200 Personen, die am ó wie Psychiater es nennen ó Jerusalem-Syndrom leiden, in die psychiatrische Klinik Kfar Shaul eingeliefert. Das Verh‰ltnis von Personen, die schon l‰nger geisteskrank sind, zu Personen, bei denen dies nicht der Fall ist, betr‰gt 4 zu 1, und es sind zweimal so viele M‰nner wie Frauen betroffen.




Im richtigen Verhältnis

Wer in einem Land lebt, wo das Einkommen niedrig ist, lebt nicht unbedingt schlecht. In der New York Times war zu lesen, dafl das Pro-Kopf-Einkommen in China umgerechnet nur 525 Mark j‰hrlich betr‰gt. Ein Ehepaar mittleren Alters in Guiyang verdient zusammen monatlich weniger als 63 Mark ó sie ist Lehrerin, und er ist Techniker in einer Fabrik. Aufgrund von Bonussen, Beihilfen und einer Geldsumme daf¸r, dafl sie nur ein Kind haben, betr‰gt ihr tats‰chliches Einkommen jedoch mehr als das Doppelte, n‰mlich etwa 130 Mark. Ihr Einkommen ist zwar gering, aber das trifft auch auf ihre Ausgaben zu. Sie zahlen weder Steuern noch Arztrechnungen. F¸r ihre Wohnung zahlen sie weniger als 2 Mark im Monat, Wasser und Strom sind frei. Auch die Preise f¸r Nahrungsmittel sind relativ niedrig; monatlich geben sie daf¸r bis zu 56 Mark aus. F¸r Kleidung gehen noch mal circa 30 Mark weg. Daher kˆnnen sie jeden Monat um die 15 Mark sparen ó ein scheinbar bescheidenes S¸mmchen, wenn man an die kommenden Jahre denkt. Sie haben aber keine Angst, ihren Arbeitsplatz zu verlieren, und wissen, dafl die Arztkosten bezahlt werden und sie im Alter eine Rente erhalten.





Tod durch Abtreibung

In Nigeria sterben jedes Jahr bis zu 10 000 Frauen bei Abtreibungen, und etwa 200†000 werden wegen Komplikationen ins Krankenhaus eingeliefertì, meldete die nigerianische Zeitung Sunday Concord. Bei 20 Prozent der F‰lle handelt es sich womˆglich um Jugendliche. Dr.†Uche Azie, Leiter der Internationalen Familienplanungshilfe, soll gesagt haben, dafl Ñviele versuchen, ohne fremde Hilfe abzutreibenì. Er hob hervor, dafl zum groflen Teil Unwissenheit in Sexualfragen an Schwangerschaften schuld ist, die zu Abtreibungen führen




Anreiz, das Rauchen aufzugeben

ÑLungenkrebs, Herzinfarkt, Schlaganfall. Die Forschung hat gezeigt, dafl f¸r manche, die das Risiko lieben, die tˆdlichen Gefahren des Rauchens die Zigarette nur noch reizvoller machenì, heiflt es in der Zeitschrift Science News. ÑDoch zwei neue Berichte ¸ber gewisse nichttˆdliche Folgen des Rauchens kˆnnten selbst solchen Draufg‰ngern einen starken Anreiz geben, mit dem Rauchen aufzuhˆren.ì Der erste hebt hervor, dafl bei einem Drittel aller Frauen, die das unangenehme Leiden der Harninkontinenz haben, das Problem darauf zur¸ckzuf¸hren sein kann, dafl sie Raucherinnen sind oder fr¸her waren. Die zweite Studie hat ergeben, dafl sowohl Raucher als auch Raucherinnen eher zu Falten neigen und dafl die Faltenbildung entsprechend der Dauer der Nikotinabh‰ngigkeit und der Zahl der gerauchten Zigaretten st‰rker ist. Bei starken Rauchern ist die Wahrscheinlichkeit ¸berm‰fliger Faltenbildung fast f¸nfmal so hoch wie bei Nichtrauchern. ÑF¸r viele Raucher, besonders j¸ngere, ist der Beweis, dafl Rauchen Falten, Mundgeruch und gelbe Z‰hne verursacht, viel ¸berzeugender als der Beweis, dafl Rauchen tˆdlich istì, sagt Thomas E.†Kottke von der Mayo-Klinik in Rochester (Minnesota, USA).




Wertvorstellungen in Europa



Die Londoner Wochenzeitung The European startete in sechs europ‰ischen L‰ndern eine Umfrage, um herauszufinden, was den Menschen in ihrem Leben am wichtigsten ist. ÑZwei Bereiche ó Familie und Menschenrechte ó stehen in allen sechs L‰ndern auf den ersten drei Pl‰tzenì, berichtet die Zeitung. ÑAuch Freiheit und Gleichberechtigung stehen fast ¸berall obenan.ì Europ‰er lieben zwar ihre Familie, doch sie Ñsind nicht so sehr aufs Heiraten ausì, und Ñje j¸nger, um so weniger geben sie auf die Eheì. Die Befragten machten sich Gedanken ¸ber ihre Arbeit und hatten Angst vor Arbeitslosigkeit, aber gleichzeitig steht Geld recht weit unten auf der Liste. Ein Ѹberraschendes Merkmalì, so die Zeitung, ist, dafl unter dem, Ñwas den Europ‰ern lieb und teuer istì, die Religion zuletzt kommt.






Nichtjuden immigrieren nach Israel

Wir lassen zu viele Nichtjuden nach Israel, klagt Israels Einwanderungsminister Rabbi Yitzhak Peretz. Nach seiner Schätzung sind 35 Prozent der 186 000 sowjetischen Einwanderer des letzten Jahres und viele der ¸ber 300†000, die in diesem Jahr erwartet werden, eigentlich Nichtjuden, durch die der j¸dische Staat weniger j¸disch w¸rde. Bei einem Besuch in Moskau war der Rabbi schockiert, eine Reihe von Antragstellern zu sehen, die Kreuze umh‰ngen hatten. Innenminister Arie Deri zufolge nehmen viele Nichtjuden die Mˆglichkeit der Einwanderung nach Israel wahr (die Staatsb¸rgerschaft wird Angehˆrigen von Juden angeboten, und unter sowjetischen Immigranten gibt es einen hohen Prozentsatz von Mischehen), um den wirtschaftlichen Problemen in der UdSSR zu entfliehen und aus den 30†000 Dollar Nutzen zu ziehen, die Israel f¸r die Wiederansiedlung jedes sowjetischen Einwanderers aufbringt. Er meint, sie w¸rden wieder weggehen, wenn keine Beihilfe mehr gezahlt w¸rde. ÑSelbst aufrichtige sowjetische Juden, die nach Israel kommen, sind nicht besonders frommì, schreibt die Newsweek. ÑDie meisten ó 72 Prozent laut einer Umfrage ó betrachten sich selbst als freireligiˆs und geben das ohne Gewissensbisse zu.



Sicht zur Erde behindert

Astronauten in der Raumf‰hre Atlantis meldeten im August einen dichten Schleier um die Erde, der die Sicht von der Raumf‰hre aus behindere. Man vermutet, er sei durch die Asche von den Vulkanausbr¸chen auf den Philippinen und in Japan und durch den dicken Rauch von den brennenden ÷lfeldern in Kuwait verursacht worden. Nach den Worten der Astronauten hat sich die Erdatmosph‰re im Vergleich zu dem Eindruck bei vorherigen Fl¸gen deutlich ver‰ndert. Als der Kommandant Oberst John E.†Blaha vom Weltraum aus auf die brennenden ÷lquellen schaute, sagte er: ÑDas ist wirklich ein trauriges Bild.ì




Neue Arten entdeckt

Kathryn Fuller, Vorsitzende des World Wildlife Fund, entdeckte in ihrem eigenen B¸ro in Washington (D.†C.) blaflgelbe Ameisen, die, wie sich herausstellte, der Wissenschaft unbekannt warenì, schreibt das Magazin National Geographic. Die Spur der Ameisen, die durch Kr¸mel auf ihrem Schreibtisch angelockt wurden, liefl sich bis zu einer Topfpflanze zur¸ckverfolgen. Einige Exemplare wurden dem Ameisenexperten Edward O.†Wilson von der Harvarduniversit‰t gezeigt, der feststellte, dafl sie zur Gattung der Pheidolen gehˆren. Er hat vor, der neuen Art einen Namen zu Ehren Kathryn Fullers zu geben. ÑWenn man in einem Washingtoner B¸ro eine neue Art entdecken kannì, meint sie, Ñdann mufl die Zahl der noch nicht entdeckten Arten drauflen in der Natur unwahrscheinlich hoch sein.ì

Auch unter den Riesen wurde eine neue Entdeckung gemacht. Im Pazifik wurde vor der K¸ste Perus zum erstenmal seit 28 Jahren eine neue Walart entdeckt. Es ist der kleinste Vertreter aus der Familie der Schnabelwale. Ein ausgewachsenes M‰nnchen miflt etwa vier Meter. Man sieht diese Wale so selten, dafl es 15 Jahre dauerte, bis die Wissenschaftler auf genug Exemplare gestoflen waren, um zu best‰tigen, dafl es sich um eine bisher unbekannte Art handelte. Sie wurde Mesoplodon peruvianus genannt. Der Wal ern‰hrt sich offenbar von Tintenfischen. ÑWie eine Walart, auch wenn sie relativ klein ist, so lange unbemerkt bleiben konnte, ist ein R‰tselì, sagt die New York Times.




Zigarettenrauch in den Augen fördert Grauen star (augenkrankheit)

Der Leiter des Nationalen Augenforschungsinstituts von Australien, Professor Robert Augusteyn, will eindeutig nachgewiesen haben, dafl gewisse Substanzen im Zigarettenrauch grauen Star verursachen kˆnnen. Eine Studie hat ergeben, dafl Raucher zwei- bis dreimal so h‰ufig an grauem Star erkranken wie Nichtraucher. Die im Zigarettenrauch enthaltenen Substanzen werden zun‰chst vom Kˆrper aufgenommen und gelangen dann auch zu den Augen, wo sie die ÑPumpenì zerstˆren, mit denen ¸bersch¸ssiges Salz und Wasser von den Linsen der Augen wegtransportiert werden. Dadurch kˆnnen Zellen des Auges anschwellen und zerplatzen, was die Entstehung von grauem Star beg¸nstigt. ÑEs steht aufler Frage, dafl Substanzen im Zigarettenrauch die Pumpen in den Linsen am Arbeiten hindern. Davon bin ich vollkommen ¸berzeugtì, erkl‰rt Professor Augusten



Gefährliches Pflaster

Wie die New York Times meldete, ist New York, Ñwas Straflenraub betrifft, die schlimmste Stadt des Landesì. 1989 seien dort 1†905 Morde ver¸bt worden ó mehr als je zuvor. In den ersten zwei Monaten von 1990 lag die Zahl der Morde Ñ20†Prozent ¸ber der des vergangenen Jahres im gleichen Zeitraumì, die 87 Menschen noch nicht mit einberechnet, die im M‰rz bei einem Brandanschlag in einem Klub in der Bronx den Tod fanden. Gem‰fl der Times r‰umt die Polizeif¸hrung ein, dafl ihr 25†500 Mann starkes Polizeikontingent ¸berfordert ist und es schwer findet, in den Straflen f¸r Recht und Ordnung zu sorgen. Zu den Straftaten, die 1989 in New York ver¸bt wurden, gehˆrten 542†932 Verbrechen gegen Eigentum und 169†487 Verbrechen gegen Personen.





Londons gefährlicher Grundwasserspiegel

Wie die Zeitschrift The Economist schreibt, werden derzeit in London tiefe Löcher in den Erdboden gebohrt, um das Wasser abzupumpen, das  [die Stadt] von unten bedroht. Der Grundwasserspiegel liegt jetzt nur noch etwa 40†Meter unter dem Trafalgar Square. Zu Anfang des 20.†Jahrhunderts, als die Industrie Millionen von Liter Wasser entnahm, lag er sch‰tzungsweise 93†Meter tief. Der Grundwasserspiegel steigt jedes Jahr um etwa 3†Meter an, was sich auf das Londoner U-Bahn-System, das kilometerlange Kabelnetz der Stadt und auf die Fundamente von etlichen Geb‰uden katastrophal auswirken kˆnnte. Voraussichtlich werden etwa 50†Bohrlˆcher benˆtigt. ÑDie Umweltbehˆrde sch‰tzt, dafl derzeit jeden Tag ungef‰hr 50†Millionen Liter Wasser unterhalb von London abgepumpt werdenì, heiflt es in der Zeitschrift. Um die Situation zu stabilisieren, mufl diese Menge innerhalb der n‰chsten 10†Jahre allerdings verdoppelt werden.




Er ist in einer Besprechung...

In einer Umfrage unter 148 Sekretärinnen oder Sekretären, die für die leitenden Angestellten größerer Firmen arbeiten, gaben nach einem Bericht im Wall Street Journal 47†Prozent an, ihre Chefs h‰tten sie gelegentlich gebeten, anderen falsche Ausk¸nfte zu geben. Eine Sekret‰rin und Marketingassistentin in Texas erkl‰rte, dafl sie, um ihren Job zu behalten, in den 30†Jahren, in denen sie f¸r ihren Chef arbeitete, Anrufern ˆfter sagen muflte, der Chef sei Ñin einer Besprechungì, auch wenn er allein in seinem B¸ro war. Manche Unwahrheiten kˆnnen besonders heikel sein, beispielsweise wenn man der Ehefrau des Chefs erkl‰rt, man wisse nicht, wo ihr Mann gerade sei. Eine Sekret‰rin wurde gefeuert, nachdem sie einen Anrufer wahrheitsgem‰fl dar¸ber informiert hatte, dafl ein ¸berf‰lliger Scheck noch nicht abgeschickt worden war.



Der Bildung von Nierensteinen entgegenwirken

Forscher, die von 1986 bis 1994 die Ern‰hrung von ¸ber 80†000 Krankenschwestern in den Vereinigten Staaten ¸berwachten, fanden dem Magazin Science News zufolge heraus, dafl manche Fl¸ssigkeiten die Bildung von Nierensteinen eher verhindern helfen als andere. Von den 17 untersuchten Getränken habe Tee das Risiko der Steinbildung um 8†Prozent gesenkt und koffeinhaltiger oder koffeinfreier Kaffee um zirka 9†Prozent. M‰fliger Weingenufl trage dazu bei, dafl sich die Gefahr, Nierensteine zu bekommen, um 20†Prozent oder mehr verringerte. ÑSeltsamerweise stieg bei t‰glich einem Viertelliter Grapefruitsaft das Risiko der Steinbildung sprunghaft auf 44†Prozent anì, so die Studie. ÑKein anderes Getr‰nk hatte einen derart negativen Einflufl.ì Dr.†Gary Curhan, Urologe und Epidemiologe in Boston, wurde wie folgt zitiert: ÑDie Trinkgewohnheiten zu ver‰ndern kˆnnte einen Unterschied ausmachenì ó allerdings nur im Rahmen einer umfassenden Behandlungsstrategie.



Pornographie für Frauen

Die Frauen holen die Männer allmählich ein, was das Interesse an pornographischem Online-Material angehtì, meldet die New York Times. Eine Reihe von Internet-Adressen f¸r Frauen kombinieren Softpornobilder .†.†. mit Shoppingì. Die Einrichtung einer Internet-Adresse speziell f¸r heterosexuelle Frauen kommentiert die Times wie folgt: ÑDie Site ist nur ein weiterer Tropfen in dem tiefen Brunnen sexuell anschaulicher Inhalte, die sich im breiten Angebot der Online-Welt verbergen. (aus dem Jahr 1999!)



Auf Durstgefühl allein kein Verlaß!

Wenn sich jemand allein auf sein Durstgef¸hl verl‰flt, wird er nicht genug trinkenì, erkl‰rte der Physiotherapeut Dr.†Mark Davis. Viele Menschen leiden unter einer leichten Dehydratation, denn das Durstgef¸hl tritt erst auf, wenn der Fl¸ssigkeitspegel im Kˆrper bereits recht niedrig ist. Je ‰lter man wird, desto schlechter funktioniert der Durstmechanismus. Wie die New York Times berichtete, benˆtigen wir besonders viel Wasser, wenn es extrem heifl oder extrem kalt und trocken ist, wenn wir uns bewegen oder Diät halten und wenn wir irgendwelche Krankheiten haben, die von Durchfall, Fieber und Erbrechen begleitet werden und einen Fl¸ssigkeitsverlust hervorrufen. Auch bei einer ballastreichen Ern‰hrung ist mehr Fl¸ssigkeit erforderlich, damit die Ballaststoffe durch den Darm transportiert werden können. Obst und Gem¸se enthalten zwar einen hohen Prozentsatz an Wasser, doch ein Groflteil des Fl¸ssigkeitsbedarfs wird durch Trinken gedeckt. Am besten eignet sich Wasser, denn es wird vom Körper schnell aufgenommen. Je s¸fler das Getr‰nk ist, desto langsamer wird es verarbeitet. Limonade kann sogar noch durstiger machen, weil zur Verdauung des Zuckers Fl¸ssigkeit benˆtigt wird. Da Koffein und Alkohol harntreibend wirken, kann es zu Wasserverlust kommen, wenn man auf koffeinhaltige und alkoholische Getr‰nke eingeschworen ist. ÑErwachsene sollten mindestens acht Glas Wasser ‡ 0,25 Liter am Tag trinkenì, hiefl es in der Times.



Klima Oasen

Es gibt nur wenige Flecken auf dem Globus, wo man erwarten kann, sich das ganze Jahr ¸ber wohl zu f¸hlenì, heiflt es in der japanischen Zeitung The Daily Yomiuri. Meistens seien die Winter zu kalt oder die Sommer zu heifl oder beides. Die angenehmsten Gegenden seien nach der Erkl‰rung von Takeshi Kawamura von der Universit‰t Tsukuba, der eine weltweite Studie ¸ber Temperatur und Feuchtigkeit durchgef¸hrt hat, in Afrika und Lateinamerika, wobei die ‰thiopische Hochebene, das Kap der Guten Hoffnung an der S¸dspitze Afrikas und die nˆrdlichen Anden in Peru besonders zu empfehlen seien. Ebenfalls g¸nstig w‰re es an der afrikanischen K¸ste von S¸dafrika bis Namibia, an der S¸dwestk¸ste von Australien und im mexikanischen Hochland. Die schlimmste Gegend, was Hitze und Unbehagen betreffe, sei die Region des Persischen Golfes.




Briefmarkenleidenschaft

Allein im Jahre 1985 wurden in aller Welt 9†141 [neue Ausgaben von] Briefmarken und 915 Miniaturbogen von Briefmarken hergestelltì, meldet die New York Times. ÑJede neue Marke zu kaufen h‰tte den Sammler ¸ber 12†000 US-Dollar gekostet.ì Briefmarken sind derzeit eines der gewinnbringendsten Exportg¸ter des S¸dpazifiks. Zum Beispiel werden nur 20 Prozent der auf Tonga hergestellten Briefmarken tats‰chlich zum Frankieren verwendet. Ausgefallene Briefmarken, wie runde, ananas- oder bananenfˆrmige oder solche, deren Form der Landesgrenze entspricht, wurden von Sammlern eingeheimst. ÑAuf den Pitcairn-Inseln, wo nur etwa 50 Menschen leben, werden viermal im Jahr neue Briefmarkenblocks herausgegeben, und man exportiert sonst fast nichtsì, heiflt es in der Times. Und Tuvalu, ein Inselstaat mit etwa 8†000 Einwohnern, Ñgibt durchschnittlich jeden Tag eine neue Briefmarke herausì.





Polizeirobben

Während ihre Artgenossen in Florida und Kalifornien dressiert werden, um auf der Nase Wasserbälle zu balancieren und andere Unterhaltungsk¸nste vorzuf¸hren, werden derzeit einige Robben in New York f¸r polizeiliche T‰tigkeiten abgerichtet. Den Robben am Hafen wird beigebracht, ins Wasser geworfene Handfeuerwaffen hervorzuholen. Man erw‰gt auch, ihnen beizubringen, versenkte Schmuggelware und Drogen herauszufischen, Unterwasserfotos zu machen und gesunkene Gegenst‰nde zu suchen. Stanley, eine zweij‰hrige Hafenrobbe, die bereits Schuflwaffen ans†Tageslicht zu fˆrdern weifl, kann nun auch in gesunkenen Fahrzeugen†die Sicherheitsgurte lˆsen. Man erhofft sich, diese F‰higkeit nutzen zu kˆnnen, um nach Ungl¸cken auf hoher See Leichname zu bergen.



Unmoral per Computer

Als in Frankreich die ÑMinitelsì eingeführt wurden ó kleine Computerterminals, mit denen man ¸ber das Telefonnetz Zugriff zu Datenbanken hat†ó, bekam man Zugang zu einer Unmenge n¸tzlicher Informationen. Eisenbahnfahrpl‰ne, Bankausk¸nfte und Spiele sind nur wenige von vielen Dingen, die den Benutzern zur Verf¸gung stehen. Die Minitels haben jedoch auch auf dem Pornographiesektor neue kommerzielle Horizonte erˆffnet. Die franzˆsische Tageszeitung Le Monde meldete, dafl unter den 900 Diensten, die Minitel-Kunden angeboten werden, Ñ300 .†.†. die T¸r zu Systemen ˆffnen, die heitere Mitteilungen liefernì. Das sind Systeme, die meist Unterhaltung pornographischer Natur bieten. In dem Artikel wurde des weiteren ausgef¸hrt, dafl diese цÇheitereë Unterhaltung schliefllich Minderj‰hrige anlocken, zu unsittlichem Verhalten verleiten oder den Weg in die Maschen der Prostitution weisen kann.



Dinosaurier haben Gras gefressen

Für Wissenschaftler ist es eine große Überraschung, berichtet Associated Press, Ñdass Dinosaurier Gras gefressen habenì. Die Entdeckung wurde gemacht, als man in Indien fossilierten Dung von Sauropoden n‰her untersuchte. Warum ist das so ¸berraschend? Wie bisher angenommen wurde, Ñtraten Gr‰ser erst auf, nachdem die Dinosaurier schon lange ausgestorben warenì, erkl‰rt der Bericht. Zudem ging man davon aus, dass Pflanzen fressende Riesensaurier Ñnicht die geeigneten Z‰hne besaflen, um die schmirgelartigen Bl‰tter zu zermahlenì. Die Pal‰obotanikerin Caroline Strˆmberg, Leiterin des Entdeckerteams, sagte: ÑDie meisten h‰tten nicht gedacht, dass .†.†. [Sauropoden] tats‰chlich Gr‰ser gefressen haben.ì



Zusätzlicher Nutzen des Stillens

ÑMuttermilch r¸stet ein Neugeborenes nicht nur mit Antikˆrpern gegen Durchfall, Ohrenentz¸ndungen und Allergien aus, sie beugt womˆglich sogar Krebs vorì stand in der Zeitschrift Parents zu lesen. Eine Studie des Krebszentrums an der Universit‰t Minnesota ergab, dafl die Wahrscheinlichkeit, an Leuk‰mie ó der am h‰ufigsten vorkommenden Krebsform bei Kindern ó zu erkranken, bei gestillten Kindern geringer war als bei Kindern, die mit Milch aus der Flasche ern‰hrt wurden. Bei Kindern, die mindestens einen Monat lang gestillt wurden, war das Risiko um 21†Prozent geringer, w‰hrend es bei Kindern, die sechs Monate oder l‰nger gestillt wurden, bis zu 30†Prozent geringer war.





Verschmutzung durch Götzenbilder

Bei den Hindus ist es Sitte, nach einem Feiertag in das n‰chstgelegene Gew‰sser Gˆtzenbilder zu werfen. Als die Bilder noch mit pflanzlichen Farben bemalt wurden, stellte das f¸r die Umwelt auch weiter kein Problem dar. Doch als die Hersteller auf Farben umstiegen, die Schwermetalle und krebserregende Stoffe enthielten, kam es in einigen Landstrichen Indiens, wo Tausende von Gˆtzenbildern in die Flüsse und Seen geworfen wurden, zu einer gravierenden Wasserverschmutzung. Um die Verschmutzung einzudämmen, sammelten die Bewohner einer Stadt Hunderte von Gˆtzenbildern, transportierten sie zu einem groflen Grundst¸ck und zertr¸mmerten sie. Das Magazin Down to Earth spricht sich daf¸r aus, dafl dies ¸berall in Indien so gehandhabt werden sollte und dafl die Hersteller der Kultbilder wieder herkˆmmliche Farben statt Kunststoffarben verwenden sollten. ÑAnsonstenì, so hiefl es in dem Magazin, Ñkˆnnten die von den Hindus verehrten Fl¸sse durch die von ihnen angebeteten Gˆtzenbilder verseucht werden.ì



Bewegung und Langlebigkeit

Nur sechsmal im Monat einen flotten halbst¸ndigen Spaziergang zu machen scheint das Risiko, [vorzeitig] zu sterben, um 44 Prozent zu senken.ì Das hat der New York Times zufolge eine neuere Studie ¸ber Langlebigkeit ergeben. Forscher in Finnland beobachteten fast 8†000 Zwillingspaare ¸ber einen Zeitraum von durchschnittlich 19 Jahren und stellten dabei fest, dafl selbst bei den Gelegenheitssportlern Ñdas Risiko, vorzeitig zu sterben, um 30 Prozent niedriger lag als bei ihren Geschwistern mit sitzender Lebensweiseì. Die Studie ist insofern bedeutsam, als bei der Untersuchung, wie effektiv sportliche Bet‰tigung ist, genetische Faktoren mit ber¸cksichtigt wurden. Steve Farrell, ein Aerobicforscher, der nicht an der Studie beteiligt war, meinte: ÑDie Studie legt nahe, dafl selbst unter schlechten genetischen Voraussetzungen kˆrperliche Bet‰tigung zu einem l‰ngeren Leben beitragen kann.



Diamanten, die sich verflüchtigen

Die Polizei in S¸dafrika ist einem Diamantenschmuggeltrick mit Vˆgeln auf die Schliche gekommen. Manche Arbeiter einer staatlichen Diamantmine lassen Brieftauben in ihrem Essenbeh‰lter oder ihrer weiten Arbeitskleidung verschwinden, um sie in die Mine einzuschleusen. Dort befrachten sie die Vˆgel mit Diamanten und lassen sie fliegen, so die Los Angeles Times. Die Brieftauben kˆnnen mit den Edelsteinen mehrere Kilometer zur¸cklegen. In den vergangenen Jahren wurden vier Vˆgel mit geschmuggelten Diamanten abgefangen. In einem Fall hatte eine Brieftaube sechs Karat Rohdiamanten unter den Fl¸geln. Bislang wurden zirka 70 Personen, die diese Methode anwandten, verhaftet. Laut der Zeitungsmeldung sch‰tzt das Unternehmen, dafl nahezu jeder dritte Diamant, den man aus dem einstigen Fluflbett fˆrdert, von unehrlichen Arbeitern gestohlen wird.



Die Liebe versagt nie

Bei Teenagern, die eine starke emotionelle Bindung an ihre Eltern und Lehrer haben, ist die Wahrscheinlichkeit wesentlich geringer, dafl sie Drogen oder Alkohol miflbrauchen, Selbstmord begehen, gewaltt‰tig werden oder in jungen Jahren sexuell aktiv sindì, meldet die Washington Post. Wie Forscher an der Universit‰t von Minnesota und an der Universit‰t von North Carolina in Chapel Hill auflerdem festgestellt haben, gilt dies für Familien mit ein oder zwei Elternteilen gleichermaflen. Entscheidend ist, dafl sich das Kind geliebt, gesch‰tzt und verstanden f¸hlt. Ein weiterer wichtiger Faktor ist laut der Studie Ñdie fortgesetzte rege Anteilnahme der Eltern am Leben ihrer Kinder während der Teenagerjahre, auch wenn sie das Gef¸hl haben, ihre Rolle verliere an Bedeutung, so die Zeitung.






Manche Ä Ü Ö sind durch ein %, ! oder ähnliches verschluckt (dank microsoft Editor) und ich habe sie übersehen, bitte um Verzeihung. Auch ß wurden manchmal durch ein L verschluckt.

Quellen: wir beobachten die Welt, Erwachet, wenn nicht anders Angegeben.